Aktuelles
06.02.2012   
Dagmar Freitag ruft engagierte Sportvereine auf, sich zu bewerben:
 

SPD-Bundestagsfraktion sucht sozial engagierte Sportprojekte

 

Einladung nach Berlin winkt: Sieger des Wettbewerbs werden am 26. März im Reichstag ausgezeichnet


Die SPD-Bundestagsfraktion ruft Sportvereine, Initiativen oder Projekte aus dem Breitensport auf, sich an ihrem Wettbewerb „Sport in Deutschland – Aktiv für Integration und Demokratie“ zu beteiligen. Gesucht werden Vereine oder Initiativen, die sich besonders engagieren in den Bereichen Integration, Kampf gegen Rechts, für Toleranz und Vielfalt. Interessierte Vereine können sich bis zum 24. Februar 2012 anmelden unter www.spdfraktion.de/sport. Eine Jury wählt aus allen Teilnehmern drei Projekte aus, die im Rahmen des Frühjahrsempfangs der SPD-Fraktion in Berlin ausgezeichnet werden.


„Sport und vor allem der gemeinsam ausgeübte Sport in den Vereinen spielen eine besondere Rolle, wenn es um die Integration von Menschen jedes Alters mit Migrationshintergrund, von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien oder von Menschen mit Behinderung geht“, so Dagmar Freitag. Zudem komme dem Sport eine besondere Bedeutung beim Kampf gegen Rechtsextremismus zu. Die SPD-Bundestagsfraktion würdigt im Rahmen des von ihr ins Leben gerufenen Wettbewerbs den Breitensport und dessen gesellschaftspoltische Bedeutung. Dafür sucht die Fraktion Vereine, Projekte oder Initiativen, die sich besonders sozial engagieren, die etwas Außergewöhnliches leisten und damit ein tolerantes Miteinander fördern. „Gemeinsame Erfolge und auch Niederlagen im Sport schweißen zusammen – so gelingt Integration“, erklärt Dagmar Freitag. Hierbei leisten verschiedenste Initiativen und Projekte im Bereich des Sports seit vielen Jahren eine wichtige und erfolgreiche Arbeit. Eben diese gilt es zu würdigen.

 

Vereine, Initiativen oder Projekte können sich mit einem Formular – abrufbar unter www.spdfraktion.de/sport - bis zum 24. Februar 2012 direkt bei der Fraktion bewerben. Unter allen Einsendungen wählt eine Jury aus den Reihen der SPD-Fraktion drei Sieger aus. Diese werden zum prominent besuchten Frühjahrsempfang nach Berlin eingeladen, wo sie für ihr soziales Engagement ausgezeichnet werden. 
 
06.02.2012   
Aydan Özoguz, stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende, in Werdohl
 
Berichte aus Westfälische Rundschau Werdohl und Süderländer Volksfreund

"Zweite Sprache wie ein Schatz"

„Zweite Sprache wie ein Schatz“

Foto: Guido Raith, WR Werdohl

Werdohl. Die Stadt und ihre Menschen besitzen einen ausgeprägten Willen zur Integration. Mit diesem Eindruck verließ am Freitag die stellvertretende Vorsitzende der SPD, Aydan Özoguz, Werdohl.

Während des knapp zweistündigen Besuches erfuhr Özogus, auch Integrationsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, viel über die vielfältigen Bemühungen vor Ort, Menschen mit Migrationshintergrund in das Leben zu integrieren.

Im Haus Werdohl diskutierte sie unter anderem mit den heimischen SPD-Abgeordneten Dagmar Freitag (Bundestag) und Michael Scheffler (Landtag), mit Bürgermeister Siegfried Griebsch, dem Projektleiter des Werdohler Integrationsprojektes WIP), Uwe Wiederspahn, Integrationslotsen und Vertreterinnen der WIP-Stadtteilrunden. Ihr Fazit: „Nicht überall sitzt man so selbstverständlich an einem Tisch wie sie hier.“

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06.02.2012   
Breites Themenspektrum beim SPD-Zukunftsdialog
 
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Ugur Ünal, Dimitrios Axourgos, Dagmar Freitag, Aydan Özoguz, Ercan Atay

 

Von der Sprachförderung über das Betreuungsgeld und die doppelte Staatsbürgerschaft bis hin zur Islamkunde, der Bedeutung des Sports und dem Anteil der Beschäftigten mit einer Zuwanderungsgeschichte im öffentlichen Dienst - wie breitgefächert das Thema Integration ist, wie viele Aspekte eine Rolle spielen und die Menschen beschäftigen, das wurde am Freitagabend beim SPD-Zukunftsdialog unter dem Titel "Integration geht uns alle an - Gleichberechtigt miteinander leben" im Varnhagenhaus deutlich.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag freute sich, dazu nicht nur über 100 Gäste - darunter sehr viele mit Migrationshintergrund - begrüßen zu können, sondern vor allem auch mit Aydan Özoguz die Integrationsbeauftragte der Fraktion und stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende. Auch wenn einige Themen (wie Bildung) nicht auf Bundesebene entschieden werden, gab sie gerne dazu Auskunft und berichtete auch von den Erfahrungen aus ihrer Heimatstadt Hamburg.

Und auch die Mordserie der Zwickauer Terrorzelle war Thema. Er sei, so der Integrationsratsvorsitzende Ercan Atay, von vielen Menschen mit Migrationshintergrund angesprochen worden, "deren Vertrauen in die Sicherheitskräfte erschüttert ist: Wie soll das wiederhergestellt werden?", fragte er Aydan Özoguz, die als stellvertretendes Mitglied dem Untersuchungsausschuss zu dem Thema angehört. In das Gremium setze sie große Hoffnung: "Denn wichtig ist jetzt die schonungslose Aufklärung: Es muss aufgedeckt werden, was versäumt, was verschlafen oder ob womöglich in irgendeiner Form etwas verdeckt wurde. Erst dann kann auch das Vertrauen wiederkommen."

Iserlohner Kreisanzeiger, Torsten Lehmann
Foto: Josef Wronski, Iserlohner Kreisanzeiger

 
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