|
|
|
Zukunftsdialog online: SPD-Fraktion geht neue Wege der Bürgerbeteiligung |
|
|
|
Die SPD-Bundestagsfraktion geht neue Wege, um mehr Bürgerinnen und
Bürger an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Seit heute können
alle Interessierten auf einer neuen Dialogplattform im Internet aktiv an
der Arbeit im "Projekt Zukunft - Deutschland 2020" mitwirken.
Im "Projekt Zukunft" arbeitet die SPD-Fraktion an Lösungen für
drängende Modernisierungsfragen unseres Landes. Unser Ziel ist es, ein
tragfähiges Zukunftskonzept für Deutschland zu entwickeln. Wir haben den
Anspruch, politische Vorschläge zu erarbeiten, die nicht nur gut
klingen, sondern praxistauglich und umsetzbar sind.
Um möglichst vielen Menschen das Mitreden und Mitmachen zu
ermöglichen, hat die SPD-Fraktion gemeinsam mit dem Verein Liquid
Democracy eine neue Online-Debatten-Plattform gestartet. Auf Grundlage
der Beteiligungs-Software "Adhocracy" können interessierte Bürgerinnen
und Bürger, gesellschaftliche Gruppen, Organisationen und Fachleute
Änderungs- oder Ergänzungsvorschläge zu Positionspapieren der
Projektgruppen unterbreiten oder Antworten und Vorschläge zu wichtigen
Zukunftsfragen einbringen, kommentieren und abstimmen. Die SPD-Fraktion
ist damit die erste Fraktion im Bundestag, die eine
Liquid-Democracy-Plattform im Internet betreibt.
Viele Menschen erwarten angesichts der neuen
Kommunikationsmöglichkeiten im Web 2.0, dass Politik transparenter wird
und sich für neue Dialog- und Beteiligungsformate öffnet. Das wird auch
unsere Demokratie ein Stück weit verändern.
Mit dem "Zukunftsdialog online" will die SPD-Bundestagsfraktion neue
Möglichkeiten erproben, politische Meinungsbildungsprozesse
transparenter zu machen und eine neue Partizipationskultur im
parlamentarischen Raum zu etablieren.
Hier geht es zur Plattform: www.zukunftsdialog.spdfraktion.de
|
|
|
|
|
|
|
Mehrere Abgeordnete der Linken übernehmen Argumentation des Assad-Regimes |
|
|
Mehrere Abgeordnete der Fraktion Die Linke haben einen Online-Anruf unterzeichnet, in dem gefordert wird, die Sanktionen gegen Syrien sofort zu beenden.
Damit übernehmen diese Unterzeichner die Argumentation des Assad-Regimes und verhöhnen die mehr als 5.000 Toten in Syrien. Sie leugnen den
verzweifelten Aufstand der Menschen in Syrien und schreiben alle
Vorgänge einer ausländischen Verschwörung zu. Und: Sie fordern eine so
genannte "Nichteinmischung" des Auslands.
Das kommt einem Freibrief für
Diktatoren gleich, gegen ihre eigene Bevölkerung Krieg zu führen.
Besonders zynisch ist, dass sie dies auch noch mit dem
Selbstbestimmungsrecht der Völker begründen. Politiker der Linken zeigen
sich damit wieder einmal als politikunfähig. Und sie beweisen zum
wiederholten Mal die Solidarität, die sie offenbar mit allen
undemokratischen Regimen der Welt verbindet: Erst Castro, dann Gaddafi
und jetzt auch noch Assad und Ahmadinedschad.
|
|
|
|
|
|
|
Guter Tag für die Rechte von Mädchen: UN beschließt Einrichtung eines Weltmädchentages |
|
|
Es ist ein großer Erfolg für die Rechte von Mädchen
weltweit: nach einem Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen
ist der 11. Oktober künftig
Weltmädchentag. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt diesen Beschluss und
gratuliert allen, die sich für einen solchen Mädchentag stark gemacht haben.
Auf Initiative der SPD-Bundestagsabgeordneten Karin Roth
hatte der Bundestag am 21. September 2011 einen fraktionsübergreifenden Antrag
beschlossen, in dem die Bundesregierung aufgefordert worden war, sich bei den
Vereinten Nationen für die Einrichtung eines Weltmädchentages einzusetzen.
Der Weltmädchentag wird weltweit darauf aufmerksam machen,
dass Mädchen aufgrund ihrer besonderen Lebenssituationen häufig ignoriert oder
verletzt werden oder Gewalt ausgesetzt sind. So sind sie beispielsweise im Bildungs- und
Gesundheitsbereich oftmals noch benachteiligt. Weder am Internationalen
Frauentag noch am Weltkindertag werden die Belange entsprechend thematisiert.
Dieses Manko wird nun jährlich am 11. Oktober beseitigt – im Interesse
unzähliger Mädchen weltweit!
|
|
|
|
|
|
|
Gemeinsam für mehr Öffentlichkeit im Behindertensport |
|
|

Das Ski-Alpin-Team des Behindertensportverbandes hat mit den Sportpolitikern der SPD-Bundestagsfraktion die "Ständige Vertretung" am Spreeufer in Berlin als seine offizielle Stammkneipe eingeweiht. An der Eingangstür wurde extra ein Schild angebracht. Die Mitglieder der AG Sport, unter anderem Dagmar Freitag, feierten nicht nur die Einweihung dieses neuen Treffpunktes des Ski-Alpin-Teams, sondern auch die Wahl zum Behindertensportler des Jahres 2011. Der Preis ging in diesem Jahr an Anna Katharina Schaffelhuber, Gerd Schönfelder und die Nationalmannschaft der Basketballdamen.
Den Bericht in ganzer Länge können Sie hier lesen.

Dagmar Freitag mit einem der diesjährigen Preisträger "Behindertensportler 2011", dem Skirennfahrer Gerd Schönfelder, in der "StäV" in Berlin.
|
|
|
|
|
|
|
Glücksspielstaatsvertrag – Licht und Schatten |
|
|
Zur Unterzeichnung des neuen Glücksspielstaatsvertrages erklären die Drogenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Angelika Graf und die zuständige Berichterstatterin Sabine Bätzing-Lichtenthäler:
Das staatliche Glücksspielmonopol ist aus Sicht der
SPD-Bundestagsfraktion der beste Weg, um Glücksspielsucht wirksam zu
begrenzen. Wir begrüßen es daher, dass die Länder grundsätzlich an dem
Monopol festhalten wollen.
In der konkreten Ausgestaltung gibt es Licht und Schatten. Das
Festhalten am Verbot des Online-Glücksspiels ist zu begrüßen, da von
diesem eine besonders große Suchtgefahr ausgeht. In diesem Bereich muss
es vor allem darum gehen, die Bezahlungswege des bestehenden, illegalen
Angebots auszutrocknen. Die vor allem auf Druck der FDP vorgesehene
Öffnung des Marktes für Sportwetten ist aus suchtpolitischer Sicht nicht
zu begrüßen, weil von Sportwetten eine hohe Suchtgefahr ausgeht. Sie
birgt zudem die Gefahr, dass der Europäische Gerichtshof wegen dieser
Regelung das Monopol erneut insgesamt in Frage stellt. Da es sich um
eine zeitlich befristete Experimentierklausel handelt, ist aus
suchtpolitischer Sicht zu hoffen, dass hier noch nicht das letzte Wort
gesprochen ist.
Die Kommerzialisierung des Sportwettenmarktes ist auch
hinsichtlich der Breitensportfinanzierung sicher keine optimale Lösung.
Diese wird zu nicht unerheblichem Teil von der geplanten Zweckabgabe auf
Sportwetten abhängen. Durch eine Beibehaltung des Monopols in diesem
Bereich hätten Vereine und Verbände mehr Planungssicherheit gehabt.
Sport und Gesellschaft laufen damit Gefahr, beim
Glücksspielstaatsvertrag zu den Verlierern zu gehören.
Die Bundesregierung muss nun endlich handeln. Die Novellierung
der Spielverordnung ist überfällig. Zu diesem Ergebnis kommt auch der
bereits seit einem Jahr vorliegende Evaluierungsbericht der letzten
Novelle der Spielverordnung. Die SPD-Bundestagsfraktion hat mit ihrem
Antrag
"Glücksspielsucht bekämpfen" zahlreiche Vorschläge für die Stärkung
der Suchtprävention gemacht. Geldspielautomaten müssen wieder stärker
Unterhaltungsgeräte werden. Das Spiel an Automaten muss langsamer, die
maximalen Gewinne und Verluste müssen reduziert, Suchtanreize abgebaut,
Transparenz gestärkt und der Jugendschutz verbessert werden.
Die Anforderungen des Europäischen Gerichtshofes an ein
staatliches Glücksspielmonopol können nur erfüllt werden, wenn der Bund
in seinem Kompetenzbereich aktiv wird. Ein von der
SPD-Bundestagsfraktion gefordertes, kohärentes und konsistentes
Gesamtsystem zur Bekämpfung von Spielsucht kann es nur geben, wenn
wirksame Maßnahmen im Bereich der Geldspielautomaten erfolgen. Von
Geldspielautomaten geht eine besonders starke Suchtgefahr aus.
Gleichzeitig ist die Zahl der Spielhallen und Automaten in den letzten
Jahren stark gestiegen.
Die Bundesregierung darf nicht länger die Interessen der
(finanz-)starken Lobby höher bewerten als ihren Schutzauftrag für die
Bevölkerung. Setzt sie ihren verantwortungslosen Kurs fort, dann steht
das staatliche Glücksspielmonopol auf dem Spiel und damit der
bestmögliche Schutz vor Glücksspielsucht.
|
|
|
|
|
|
|
Rücktritt von Christian Lindner: "Flucht aus der Verantwortung" |
|
|
Zum gestrigen überraschenden Rücktritt des Generalsekretärs der FDP, Christian Lindner, finden Sie auf dem Internetportal des Nachrichtensenders n-tv einen Überblick der Pressestimmen.
|
|
|
|
|