Märkischer Kreis II
01.09.2010   
Dagmar Freitag besucht das Mädchenfußballturnier des TuS Iserlohn
 
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Am Sonntag, den 29.August 2010, besuchte die heimische Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Sportausschusses, Dagmar Freitag, das Mädchenfußball-Turnier des TuS Iserlohn. Bei gar nicht sommerlichem Wetter ehrte Dagmar Freitag die Siegerinnen des Turniers und hatte Gelegenheit, sich mit den bestens gelaunten Mädchen auszutauschen - auch die Abgeordnete spielte als junges Mädchen Fußball.
 
22.07.2010   
Selen Kazan aus Letmathe geht für ein Jahr in die USA
 
Dagmar Freitag verabschiedet die Letmather Schülerin Selen Kazan, die im August im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) für ein Jahr in die USA gehen wird: Im Beisein von Selens Eltern überreichte Dagmar Freitag der Stipendiatin ein paar Reisegeschenke.

Foto: H. Becker, Iserlohner Kreisanzeigerselen_kazan_ppp2010



 
07.07.2010   
Zum Praktikum bei Dagmar Freitag im Bundestag
 
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Auf Tuchfühlung gehen mit Spitzenpolitikern – nur eine von vielen Besonderheiten, die Franziska Holke in ihrem zweiwöchigen Schülerpraktikum im Berliner Büro der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag erlebte. Die facettenreiche Arbeit und der Alltag im Regierungsviertel faszinierte die junge Iserlohnerin.

 

Eine typische Sitzungswoche hat die Zehntklässlerin zwar nicht erlebt, denn der unerwartete Rücktritt Horst Köhlers und die nötig gewordene Neuwahl zum Bundespräsidenten hat die Pläne in Berlin verschoben. Dafür war die Schülerin am Ort des Geschehens, als im Reichstagsgebäude Christian Wulff nach neun Stunden im dritten Wahlgang zum neuen Bundespräsidenten gewählt wurde.

„Die Bundespräsidentenwahl war das absolute Highlight meiner Zeit im Berliner Büro von Dagmar Freitag. Es war sehr spannend, alles vor Ort verfolgen zu können. Die Woche davor war ebenfalls von der Wahl bestimmt: ich konnte eine Rede des Kandidaten von SPD und Grünen, Joachim Gauck, anhören. Das hat mich sehr beeindruckt.“
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16.06.2010   
Betriebsräte aus dem Wahlkreis diskutieren mit Steinmeier und Gabriel über faire Arbeit
 
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Betriebsräte aus ganz Deutschland waren zu Gast bei einer Dialog-Konferenz der SPD-Bundestagsfraktion, um mit ihnen über eine faire Arbeitsmarktpolitik der Zukunft zu diskutieren. Mit dabei waren auch Betriebsratsvorsitzende von Unternehmen aus dem Märkischen Kreis: Dagmar Freitag empfing im Reichstagsgebäude Ralf Büttinghaus und seinen Stellvertreter Ulrich Wagner von HJS in Menden sowie den GROHE-Betriebsratsvorsitzenden Peter Paulokat aus Hemer.

 

Gute und gerechte Arbeit ist ein Kernthema der SPD, das gerade in Zeiten der Krise an Aktualität und Bedeutsamkeit gewinnt. In der Finanz- und Wirtschaftskrise haben sich Betriebsräte als Krisenmanager vor Ort profiliert und eine zentrale Rolle bei der Rettung von Arbeitsplätzen eingenommen. Mitbestimmung ist wichtiger und schwieriger denn je: Immer mehr Menschen werden befristet eingestellt, arbeiten als Teilzeit- oder Leiharbeitskräfte. Die Angst vor unsicheren Zukunftsperspektiven verhindert, dass Beschäftigte für ihre Interessen im Arbeits- und Gesundheitsschutz oder für eine angemessene Vergütung eintreten.

 

Vor diesem Hintergrund debattiert die SPD-Bundestagsfraktion zur Zeit über die Weiterentwicklung der Leiharbeit und hat dazu einen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht. Ebenso fordert die SPD-Bundestagsfraktion weiterhin einen gesetzlichen Mindestlohn und die Ausweitung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. Der Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier, Partei-Chef Sigmar Gabriel und die arbeitsmarktpolitischen Fachpolitiker setzen auf die Anregungen der Betriebsräte. „Keiner kennt die Probleme vor Ort besser als die Betriebsräte, niemand ist näher an den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Eine gute Politik für faire Arbeit in der Zukunft kann nicht auf die Expertise und Erfahrung der Betriebsräte verzichten,“ sagt Dagmar Freitag über den Sinn der Betriebsrätekonferenz.


 
07.06.2010   
Jugend und Parlament
 
Fabian Boncek bei "Jugend und Parlament" in Berlin: Der Plettenberger Schüler ist einer von bundesweit 312 Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren, die an dem viertägigen Planspiel des Deutschen Bundestages teilnehmen. 
Die Jugendlichen schlüpfen in die Rollen von "erfundenen" Abgeordneten, bilden Fraktionen, debattieren in Fraktionssitzungen, Ausschüssen und im Plenarsaal, beraten und entscheiden über fiktive Gesetzesentwürfe. Eingeladen wurde er von Dagmar Freitag, mit er sich abseits seiner zahlreichen Sitzungen traf.

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23.04.2010   
Dagmar Freitag gratuliert dem OV Hemer zum 100jährigen Bestehen
 

Lieber Thomas,

lieber Fredi,

liebe Genossinnen und Genossen des Ortsvereins Hemer,

 

100 Jahre sind ein stolzes Alter! 100 Jahre SPD Hemer sprechen für Beständigkeit, Ausdauer und – tiefe politische Überzeugung. Denn gerade in der Geburtsstunde und der Nachkriegszeit hatten es diejenigen, die den sozialdemokratischen Ideen und Werten nahestanden, nicht leicht. Es erforderte Mut, sich hierzu zu bekennen und es benötigte Ausdauer, sich zu organisieren.


Zum 100jährigen Jubiläum möchte ich Euch allen sehr herzlich gratulieren und eine gelungene Feier wünschen! Leider kann ich heute nicht mit Euch feiern, da ich dienstlich in den USA unterwegs bin. Umso wichtiger ist es mir, Euch wenigstens meine Glückwünsche und einige Grußworte zu übermitteln. 

 

100 Jahre sind ein stolzes Alter – das Jubiläum ist deshalb auch ein Anlass, zurückzublicken: uns mit Stolz an die Wurzeln unserer Partei zu erinnern und mit Respekt an die Hemeraner Genossinnen und Genossen zu denken, auf dessen Schultern Euer Ortsverein bis heute steht.

Wie keine andere Partei hat die SPD in ihrer Geschichte gegen Unfreiheit, Unterdrückung und Ausbeutung gekämpft – und wurde selbst unterdrückt und verfolgt. Mit ihren fortschrittlichen politischen Forderungen nach Frauenwahlrecht, Bildung für Alle und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen wurde die SPD zum Feind der Obrigkeit. Die Gründung sozialdemokratischer Arbeitervereine oder Ortsvereine war mit großen persönlichen Nachteilen verbunden. Zahlreiche Polizeiberichte und Archivstücke erinnern: Auch in Hemer hat die Polizei die Aktivitäten der SPD überwacht und zu verhindern versucht; Gastwirte haben sich geweigert, Räumlichkeiten für Versammlungen zur Verfügung zu stellen und Unternehmen finanzierten Aktionen gegen die Sozialdemokraten.

In der Zeit des Nationalsozialismus schließlich zeigte sich die SPD als verlässlichste Stütze der deutschen Demokratie: nur die sozialdemokratischen Abgeordneten haben gegen das Ermächtigungsgesetz gestimmt. Für die Genossinnen und Genossen vor Ort bedeutete diese Haltung erneut Verfolgung und Verbot.


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